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Brandschutzerziehung

in der Grundschule Bredenbek

 

Mittwoch, der 8. 5. 13: Mitten in der zweiten Stunde ging plötzlich die Schulsirene. Feueralarm! Sofort sprangen die 96 Jungen und Mädchen in allen Klassen auf und eilten zu den Türen, um sich dort in zwei Reihen aufzustellen. Schnell wurde sortiert, die „Feuerkarte“ mitgenommen und zügig verließen die Kinder mit ihrer Lehrerin das Gebäude. Aufgeregt schauten alle zurück: Wo brennt’s denn? Am Meeting Point wurde gezählt, überprüft und erleichtert festgestellt: Alle da! Auch Frau Rother, unsere Hausmeisterin, war herausgeeilt. Schon hörte man ein Martinshorn heranheulen, da fuhr auch schon ein Feuerwehrauto auf den Schulhof. Ein Feuerwehrmann in Einsatzschutzkleidung sprang heraus und eilte auf die Gruppe der versammelten Kinder und Lehrer zu: „Wer ist mein Ansprechpartner?“ – Dann klärte er auf: Es ist nur ein Probealarm, ihr habt euch vorbildlich verhalten!

 

Dieses Szenario war der Auftakt zu einem Tag der Brandschutzerziehung in unserer Schule. Unsere Sicherheitsbeauftragte Frau Pontoppidan hatte alles gründlich mit dem zuständigen Brandschutzbeauftragten der Freiwilligen Feuerwehr Bredenbek, Thomas Salzer, geplant. Acht Feuerwehrmänner der Freiwilligen Feuerwehr Bredenbek (und benachbarter Wehren) waren gekommen, um die Kinder der Klassen 1- 4 an vier verschiedenen Stationen zu betreuen:

Wie Feuer entsteht, wie man vorsichtig ein Streichholz anzündet, wie sich Feuer ausbreitet in einem brennenden Haus, wie man sich im Brandfall verhält und wie man einen Notruf am Telefon formuliert. Auch zeigten sie die Ausrüstung eines Atemschutzgeräteträgers im Einsatzfall damit die Kinder im Ernstfall nicht erschrecken vor der Maske. Am Schluss durften die Kinder in einer Staffel selbst mit Helm und Handschuhen eine Kübelspritze bedienen und einen imaginären Brand des Spielschiffes „Wilde 11“ löschen.

 

Das Highlight war eine Vorführung am Ende, als alle Kinder in einem großen Halbkreis gesammelt wurden und mit einem großen Sicherheitsabstand gezeigt wurde, was passiert, wenn Papa die Bratpfanne mit Fett heiß macht und dann sein Kumpel anruft. Als der entstehende Brand mit Wasser gelöscht wurde, schoss eine Stichflamme in den blauen Maihimmel unter den großen Bäumen der Schule. Dies war eindrucksvoll und spätestens da haben die Kinder begriffen, dass wir mit Feuer vorsichtig und verantwortungsbewusst umgehen müssen.

Es war eine sehr gelungene Veranstaltung mit motivierten freundlichen Feuerwehrkameraden. Am Ende wurden die Kinder gefragt: „Und wer möchte denn nun mit 10 Jahren in die Jugendfeuerwehr kommen?“ Es meldeten sich begeistert ca. 2/3 unserer Schulkinder. Dies allein ist schon eine prima Rückmeldung an die Feuerwehrleute.

 

Vielen Dank und bis zum nächsten Mal!

 

E. Panten