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Rückblick auf eine

erfolgreiche Musical-Ära

 

Nach fünf ausverkauften Musicalvorstellungen sangen die Schüler der 3. u 4. Klasse unserer Grundschule zum letzten Mal am Sonntagabend des 12. Juli 2015 das Abschlusslied des Musicals „die Rattenfängerin“:

Strophe 1:

So, das war`s ihr Lieben Leute die Geschicht vom Rattenfang.

Gaukler, Bürger und auch Kinder spielten heut mit viel Gesang.

Es ist nicht nur die letzte Vorstellung des Stücks „die Rattenfängerin“, sondern auch die letzte Vorstellung unter der Regie unseres Schulleiters Karl Heinrich Reimer vor seiner Pensionierung.

In den vergangenen 20 Jahren sind auf seine beispiellose Initiative hin, 10 aufwendig produzierte Musicals dargeboten worden.

Zehn Aufführungen bei denen es galt ein geeignetes Musical auszuwählen, Texte zu schreiben, mit Musik zu untermalen, ein Bühnenbild zu gestalten, Kostüme zu nähen, Rollen zu verteilen, Text zu lernen, zu Proben, … ein enormer Kraftaufwand für alle Beteiligten.

Und genau das ist das Stichwort, gemeinsam haben Schüler, Lehrer, Eltern und viele Helfer im Hintergrund zum Gelingen jedes einzelnen Stücks beigetragen.

Doch die vielen Proben und Vorbereitungen haben nicht nur Anstrengungen gekostet, sondern gleichwohl in besonderem Maße Zusammenhalt, Verlässlichkeit, Kreativität, Disziplin und Mut gelehrt!

Strophe 2:

Auch noch heute gibt es Ratten, drum passt auf, seid auf der Hut.

Steht zusammen, kämpft gemeinsam, dann wird alles wieder gut.

Strophe 3:

Nur mit Mut besiegt man Unrecht, setzt euch stets beherzt zur Wehr,

denn wenn niemand Böses ächtet, wird’s nicht besser, glaub es mir!

Und es gehört schon viel Mut dazu als 9 jähriges Kind auf der Bühne vor großem Publikum Texte frei zu sprechen, zu singen und zu tanzen, das traut sich manch Erwachsener nicht, oder?!

Besonderer Dank für viele tolle „Gänsehautmomente“ bei den Aufführungen gilt, neben Herrn Reimer, natürlich dem Ehepaar Kaempfe, das für jedes der 10 Musicals maßgebliche Arbeit geleistet hat beim Bühnenbildbau und der musikalischen Gestaltung!

Große und kleine Musicalbesucher durften beim genauen hinhören, in den Texten nicht nur stets den Bezug zu unserem schönen Dorf heraushören, sondern auch den mit einem Augenzwinkern versehenen guten Rat, für die Abhandlung der großen und kleinen Sorgen des Lebens.

Die große Hoffnung aller liegt jetzt auf einer Fortsetzung dieses Projekts. Und das  im Lehrerkollegium durchaus Musicalaffinität erkennbar ist, stellten die Lehrerinnen bei der Aufführung eines selbst komponierten Abschlusslieds unter Beweis. Als Ratten verkleidet resümierten sie passend zu der Melodie von „Marmor, Stein und Eisen bricht“ chronologisch die zehn Aufführungen.

Eine erfolgreiche Musicalära geht zu Ende und will neu erfunden werden, denn kaum irgendwo lehren wir Kindern Selbstbewusstsein besser, als auf den Brettern, die die innere Welt verändern.

Strophe 4:

Starke Kinder sprechen alles was sie denken offen aus,

haben keine Angst vor niemand, dafür gibt`s von uns Applaus!

 

 

Die Musicals im Überblick: