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Diabolino - das teuflisch gute Musical (2003)

von Annelie Düsterloh

Alle zwei Jahre gibt es in Bredenbek - mittlerweile schon zum vierten Mal - Kultur pur. Dann arbeiten die Kinder der dritten und vierten Klasse, die Lehrer und viele Eltern und Begeisterte sechs Monate auf ein Ziel hin: Die Aufführung "ihres" Musicals.

Und diese Musicals sind keine nachgespielten Stücke. Bei uns wird vom Drehbuch über die Auswahl der Musik und die dazu neu geschriebenen Texte; vom Bühnenbild bis hin zu den immer fantastischen Kostümen und den selbst aufgenommenen CDs und Videos alles selbst- und "hand"gemacht.

Aber nun zur Aufführung, die traditionell von der Technikgruppe eingeleitet wird.

Und dabei gab es diesmal schon den ersten Szenen-Applaus:

Diabolino ist ein kleiner Teufel, der eine Menschenfreundin (Felicitas) hat

und nach Ansicht des Chef-Teufels, Beelzebub, nicht böse genug ist.

Er wird also kurzerhand unter die Menschen geschickt, um sich zu bewähren.

Dort (in diesem Fall in Bredenbek) angekommen, müssen die beiden etliche Abenteuer überstehen.

Bei dem Versuch, richtig böse zu sein, hilft Diabolino statt den Bankräubern der Polizei...

... im Stall von Bauer Bumm schafft er es, die Hühner goldene Eier legen zu lassen anstatt gar keine...

... statt alte Leute zu ärgern, bringt er die große Liebe ...

... und statt dem forschenden Wissenschaftler alles zu verderben findet er "das" Gegenmittel für den Schnupfen. Fazit: Man kann in Bredenbek nicht wirklich schlecht sein. Es hat sehr viel Spaß gemacht, als Zuschauer dabei zu sein. Und den Bildern nach zu urteilen hat es auch den Akteuren viel Freude bereitet.

Ich möchte mich bei den Schülerinnen und Schüler der Grundschule Bredenbek und bei ihren Lehrerinnen bedanken. Es war ein wirklich teuflisch gutes Musical und ich hatte damit (nicht nur) einen himmlischen Abend.

Ganz doll möchte ich mich aber bedanken bei "Karlchen" Reimer, unserem Schulleiter - und damit verantwortlich für fast alles an diesem Stück - und bei Gernot Kaempfe, einem der Begeisterten, der zum vierten Mal wunderschöne neue Texte auf wunderschöne alte Melodien geschrieben hat.

So wird mein Refrain bei Frank und Nancy Sinatra's "Something stupid" jetzt also "So ist das hier" heißen und Herbie Grönemeyer's "Mensch" fragt sich ab sofort "War's das? Kommt noch was? Zu spät!". Und dass ich beim Ketchup-Song an die Hühner von Bauer Bumm denk, kann wohl jeder nachvollziehen.

All diejenigen, die einen Platz bekommen haben, wissen, wovon ich rede. Und all die anderen? Neugierig geworden?? Ich kann leider keine Vorstellung mehr anbieten, aber zum einen gibt es eine wirklich gute CD und - noch viel besser - zum Herbst/Winter erscheint das Video. Beides kann man nach den Sommerferien in der Schule bestellen.

Meine Beurteilung: * * * * * , kaufenswert!

Und was machen Teufel, wenn sie nicht "teufeln" müssen? Hier die Antwort: